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So spricht der Herr Zebaoth:

Es sollen hinfort wieder sitzen auf den Plätzen Jerusalems, alte Männer und Frauen, jeder mit seinem Stock in der Hand vor hohem Alter, und die Plätze der Stadt sollen voll sein von Knaben und Mädchen, die dort spielen.
Sacharja 8, Vers 4-5

Was in der Bibel als Vision beschrieben wird ist im Augusta-Viktoria-Stift Leitbild diakonischer Sozialarbeit.

Das gemeinsame Leben von Senioren und Kindern, Alt uns Jung unter einem Dach ist Basis für den Dialog der Generationen im bewussten täglichen Miteinander. Im Sinne des Menschenbildes Jesu, sich Schwachen und Bedürftigen zuzuwenden, finden Senioren und Kinder hier zu jeder Zeit Begleitung und Zuwendung und können ihre Stärken fördern.

 

 

Geschichte

Am 21. November 1864 wurde das Augusta-Viktoria-Stift gegründet.
Dankbar erinnern wir uns, dass durch das Bemühen von Erfurter Bürgerfamilien eine Evangelische Mägdebildungsanstalt entstand und bald durch eine Spielschule erweitert werden konnte. Pastor Theodor Fliedner, der Begründer des Diakoniewerkes Kaiserswerth, unterstütze das Engagement der Erfurter Bürger. Kaiserswerther Diakonissen übernahmen anfangs die Leitung des Hauses und legten ein gutes Fundament für die diakonische Arbeit.

1876 übernahmen Diakonissen aus dem Mutterhaus Halle die verantwortungsreiche Arbeit im Augusta-Viktoria-Stift Erfurt.

Ein Höhepunkt der bewegten Geschichte des Augusta-Viktoria-Stiftes war das Jahr 1891. Das heutige Hauptgebäude am Hospitalplatz wurde fertiggestellt, die Stiftung erhielt den Namen der letzten deutschen Kaiserin Auguste-Viktoria.

 



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